Wilhelm Panse: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 29. Juli 2020, 19:44 Uhr

Fotograf

Lebensdaten

Magdeburg – forografisch tätig: von 1856 bis 1873


Werdegang, Arbeitsgebiete

Magdeburger Atelier-Standorte:

- 1856 bis 1861 Fürstenstr. 27

- 1861 bis 1873 Gr. Junkerstr 15a


Der Magdeburger Bürger und Fotograf Wilhelm Panse eröffnete sein erstes Atelier im April 1856 in Magdeburg, Fürstenstr. 27. Er hat den Atelierstandort von G. Lindemann übernommen, der Magdeburg verlassen hat. Angenommen wird, dass Wilhelm P. die Fotografie überwiegend auch bei Gustav Lindemann erlernte.

Wilhelm Panse praktiziert wie sein Vorgänger, die Photographie auf Papier, Glas, Wachsleinwand, Stoff, Seide, Leder mit Belichtungszeiten von einem Teil einer Sekunde, wodurch es überflüssig wird, Kopfhalter oder andere Körperstützen. zu verwenden.

In Anzeigen verweist er immer wieder auf seine Leistungsfähigkeit bei den Panotypien.

Zum Ende des Jahres 1861 / Anfang 1862 hat W. Panse sein Atelier in die Gr. Junkerstr. 15a verlegt. (Vorgänger an diesem Standort war Graf Max Pinto)

Panse ist 1863 auch im Adressbuch der Photographen[1] unter Magdeburg enthalten.

Neben Portraits, auch von Verstorbenen, bietet Panse Reproduktionen von Photos, von Zeichnungen, von Malereien etc. an. Das alles in Formaten von der kleinsten Miniatur- bis zur Lebensgröße 50 Zoll hoch.

Um Ende 1873 beendet Panse seine fotografische Tätigkeit.


Einzelnachweise

1. Allgemeines Adress-Handbuch ausübender Photographen von Deutschland, den österr. Kaiserstaaten, der Schweiz und den Hauptstädten der angrenzenden Länder als Brüssel, Kopenhagen, London, Paris, Petersburg, Stockholm etc. etc. Leipzig, Robert Schaefer's Verlag. (Angenommenes Jahr 1863) –Magdeburg W. Panse


Bestand

Einzelne CdV- / Kabinettfotos R. Dressler,


Quellen

- Eigene Dokumentation „Photographische Spurensuche“ 1839 bis um 1950, mit Anzeigen u. Fotos, Reinhard Dressler, Schönebeck/E.

- Archivalien aus dem Stadtarchiv Magdeburg

[Kategorie: 19. Jh.]]