Gebrüder Noelle

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Otto Noelle und William Noelle (* in Dannenberg; † 1917 in Göttingen) , Fotografen in Göttingen (1873–1917).

Werdegang

  • Aus Dannenberg kommend gingen die Brüder Otto und William Noelle etwa um 1861 bei Spangenberg, einem Porträtmaler und Daguerreotypisten in die Lehre. 1873 übertrug Spangenbergs Sohn Bernhard (1837–1887), der das Geschäft des Vaters 1868 übernommen hatte, sein "photographisches Geschäft" an die Brüder Noelle.[1]
  • In der Anfangszeit übten die Gebrüder Noelle auch noch die Porzellanmalerei aus, später war dann die Porträtfotografie fast ihr einziges Geschäft. Das Haus Kurzestraße 5 gehörte den Brüdern.
  • Bekannt sind vor allem Aufnahmen von Studenten bzw. Burschenschaftlern aus den 1870er und 1880er Jahre.
  • Vermutlich nach dem Tod von Otto Noelle wird das Geschäft in eine GmbH überführt, deren Inhaber um 1900 William Noelle, Karl Emta (1866–1922)[2] und Friedrich Reimers waren.
  • 1917 nach dem Tod von William Noelle trat die Witwe Pauline an dessen Stelle in die GmbH ein.[3] Als dann fünf Jahre später auch Karl Emta starb, wurde das Geschäft vermutlich aufgelöst. Im Adressbuch der Photographie 1929 ist die Firma nicht mehr verzeichnet.

Atelier

  • Göttingen, Kurzestr. 5, später 5a (Gebr. Noelle 1873–1922)

Auszeichnungen

  • Königlich Württembergischer Hoffotograf
  • Prämiert: Hannover (1878), Dresden (1891) und Stuttgart (1899)

Fotos

Einzelnachweise

  1. Göttinger Jahrbuch, Band 49 (2001), S. 66.
  2. Photographische Chronik, Band 29 (1922), S. 279: „Am 1. August [1922] starb nach schwerem Krankenlager im 56. Lebensjahre unser Lieber Kollege Herr Karl Emta, Mitinhaber der Firma Hofphotograph Gebr. Noelle, G.m.b H.
  3. Nachrichtenblatt für das Photographenhandwerk, 1917, Ausgaben 1-2.

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