Wilhelm Cronenberg

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Wilhelm Cronenberg (* 18. Januar 1836 in Frankfurt am Main; † 1. August 1915 in München-Pasing), Hoffotograf, Fotograf in Darmstadt und Bad Kissingen ca. 1857–1880.

Werdegang

  • 1854 Aufenthalt in den USA.
  • 1857 Eröffnung eines Atelier in Darmstadt unter dem Namen „Cronenberg & Comp.“. Dort erhielt er 1860 das Bürgerrecht.
  • 1858 traf er, aus Darmstadt kommend, mit dem Würzburger Fotografen Hugo Hesselbach in Bad Kissingen ein und wohnte mit diesem gemeinsam im Haus von Adam Sotier. Später (erwähnt 1865) war Cronenberg in Bad Kissingen Eigentümer des Hauses 76 in der Ludwigstraße, in dem er 42 Gästezimmer anbot. Im selben Haus betrieb er bis 1880 auch eine Filiale seines Darmstädter Fotoateliers. Saisonal arbeitete er parallel auch in Baden-Baden.
  • 1881 Kauf von Schloss Grönenbach.
  • 1898 Umzug nach München-Pasing, Gründung der „praktischen Lehranstalt für Photographie und mechanische Reproduktion“.
  • Bekannt durch seine auch in Englisch und Französisch übersetzte Veröffentlichung "Die Praxis der Autotypie auf amerikanischer Basis" (1895).
  • Nur wenige Fotos von ihm im Handel.

Ateliers

  • Darmstadt, Steinstraße 9 (1857–1863), Nachfolger war Georg Markwort.
  • Darmstadt, Wiesenstraße 2 (1863-1873).
  • Bad Kissingen, Ludwigstraße 76 (Filiale 1859–1880), Nachfolger war J. Heine (1881-1884).[1]

Auszeichnungen

  • Am 27. November 1871 Ernennung zum großherzoglich hessischen Hoffotografen.

Fotos

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Äusserst getroffen und schön. Historische Fotografie in Unterfranken [Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des Instituts für Deutsche Philologie der Universität, des Bezirks Unterfranken und der Stadt Würzburg vom 25. Oktober bis 30. November 1989 in den Greisinghäusern Würzburg], S. 184.