Portal: Neue Photographische Gesellschaft

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Die Neue Photographische Gesellschaft m.b.H. (NPG) war ein deutsches Unternehmen, das von 1894 bis 1948 bestand. Es entwickelte das NPG Pigmentverfahren, vereinfachte die Massenherstellung von Fotografien und gilt als der Erfinder der „Kilometer-Fotografie“. Dabei wurde statt einzelner Bögen das Fotopapier erstmals in „kilometerlangen“ Rollen eingesetzt. Ebenso war sie als Verlag aktiv.

Geschichte

1894 durch Arthur Schwarz in Berlin-Steglitz gegründet hatte das Unternehmen 10 Jahre später schon 650 Angestellte. Die NPG war einer der größten Betriebe in der Produktion von Ansichtskarten, Fotografien und Stereofotos. Täglich verließen bis zu 40 000 Bilder und Postkarten das Werksgelände in alle Welt. Tausend Meter Bromsilberpapier wurden für diese Menge benötigt, was den Namen "Kilometer-Photographie" prägte. Die Grundlagen der heutigen Farbfotografie stammen aus den Laboren der NPG. Um 1930 von Mimosa in Dresden übernommen und bis 1948 fortgeführt.

Standorte

  • Hauptsitz in Berlin-Steglitz bis 1921
  • Filialen in London, Paris, Rom, New York

Literatur

  • Janos Frecot/Helmut Geisert, Berlin – Frühe Photographien Berlin 1857-1913. München: Schirmer/Mosel Verlag 1984, ISBN3-88814-123-0.
  • Was heißt hier Rheinromantik? Ausstellungskatalog des Landesmuseums Koblenz anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, erschienen im Selbstverlag des Landesmuseums, Koblenz 2002, ISBN 3-925915-67-2
  • Bilder machen Leute, Die Inszenierung des Menschen in der Fotografie, mit Beiträgen von Bodo von Dewitz, Wolfgang Horbert, Britta Köhn, Roswitha Neu-Kock, Danièle Perrier und Katrin Seidel, Katalog zur Ausstellung im Landesmuseum Koblenz, Verlag Hatje Cantz, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7757-2170-7
  • Slg.Kat. Dresden Kupferstichkabinett, München Berlin 2010

Fotos

Weblinks