Friedrich Pechau

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Fotograf / Portraitmaler

Lebensdaten

Magdeburg – fotografisch tätig von 1855 bis 1870 mit Unterbrechungen


Werdegang, Arbeitsgebiete

Magdeburger Atelier-Standorte waren:

- 1855 bis 1864 Gr. Steinerne Tischstr. 4

- 1861 bis 1864 Lödischehof 17 (mit Politz)

- 1865 bis 1870 Gr. Steinerne Tischstr. 4


Fríedrich Pechau ist in den Adressbüchern im o.g. Zeitraum als Portraitmaler u. Fotograf mit zeitlichen Unterbrechungen eingetragen. Er hat die Kunstmalerei und die Fotografie offenbar gekonnt miteinander verbunden.

(Friedrich Pechau aus Magdeburg, Tischlergeselle, hat um 1837 die Magdeburger Kunst- und Bauschule, welche zu dieser Zeit 190 Schüler zählte, besucht und wurde für seine Leistungen mit der „Großen silbernen Medaille“ geehrt[1]. Nach dem Besuch der Schule hat sich Pechau wahrscheinlich den verschiedenen Künsten zugewandt. So u.a. auch der Kunstmalerei und der Fotografie)

Um 1861, eventuell auch schon früher, hat Fr. Pechau mit dem Fotografen H. Poliz (Pohlitz) eine Ateliergemeinschaft im Lödischehof 17 betrieben.

Es wurden Fotos auf Papier, Glas und Wachstuch gefertigt. Ob Pechau schon seit 1855 die Fotografie als Gewerbe betrieben hat, ist allerdings fraglich.

Insgesamt gibt es bei den zeitlichen Aussagen, ausgehend von den vorliegenden Archivalien, einige Unsicherheiten.

Bestand

Fotos sind bisher nicht bekannt


Einzelnachweise

1. Allgemeine Preusische Staats-Zeitung; Nr.165 v. 16.6.1837 S. 1, Bericht... unter 4) Bei der Kunst- u. Bauschule zu Magdeburg......

Quellen

- Eigene Dokumentation „Photographische Spurensuche“ 1839 bis um 1950, Reinhard Dressler, Schönebeck/E.

- Archivalien aus dem Stadtarchiv Magdeburg